DER BRENNINGER | SNOWBOARDEN IM GELD – WIE DAGOBERT DUCK

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Brenninger liebte Gletscher. Sie boten den idealen Einstieg in die Saison. Aber als er letzte Woche mal 90 Minuten benötigte, um gemeinsam mit 9 000 weiteren Auto-Anreisenden die letzten 9 Kilometer bis zur „Kassa“ des österreichischen Skigebiets zurück zu legen – war er fast ins Depressive verfallen. Ganz still nur noch saß er hinter dem Steuer. Im Gegensatz zum Bernhard, seinem Beifahrer.

„Hamm denn die olle koa Arbat!“, tobte jener. „Dass die an am Freitag frei ham!“ Und zum Skifahren fahren können. ,Genau’, stimmte der Brenninger in seinem Inneren zu, ,die anderen 8 998 sollten sofort umdrehen und heim fahren und ins Büro gehen müssen!’. Doch es war ihm schon klar: ,Das werden sich die restlichen 8 998 genau so vorstellen.’ Und es fiel ihm der alte Kalauer ein: ‚Alle anderen denken immer nur an sich – nur ich denk an mich!’.

Den Bernhard regte das Schweigen des Brenninger derart auf, dass er noch lauter brüllte. „Stell da vor – da obn aufm Gletscher sitzt der Besitzer, schaut mit dem Fernrohr runter und zählt die Autos und rechnet sich aus, wie viel  9 000 Leit x 40 Euro Skipass is!“. Blitzschnell öffnete der Brenninger jetzt doch seinen Mund. „360 000 Euro“. Der Umsatz eines einzigen (Frei)tags. ,Und morgen am Samstag’, rechnete er – schon wieder im Stillen – sind es 12 000 Leute und 480 000 Euro.’

Der Bernhard musste einen ähnlichen Gedankengang verfolgt haben. „Bei 12 000 Leut is hier übrigens Schluss – da werd der Gletscher gsperrt.“ Wegen Überfüllung? „Naa“, sagte der Bernhard, „weil sonst der Keller mitm Geld über laafft!“ Der Brenninger nickte. Und stellte sich diesen Keller wie den Geldspeicher des Dagobert Duck vor und wie der Gletscher-König, also der Chef des ewigen Eises, dauernd hinein hüpfte und darin schwamm.

,Das würde mir auch gefallen’, dachte sich der Brenninger. ‚Aber ich würde im Geld nicht schwimmen – sondern Snowboarden. Wie die Surfer auf der Isarwelle in München.’

Hinter ihm hupte es. Bösartig. Brenninger kehrte zurück in die Realität. Und fuhr 15 Meter weiter. Um ja nicht den Anschluss zu verlieren. Während der Bernhard dem Hupenden aus dem geöffneten Seitenfenster den Stinkefinger zeigte.

Ein schöner Skitag begann.

Jupp Suttner

 

Wer den Brenninger nicht kennt: Der ist  47 Jahre jung, 1,77 m groß, bisweilen bis zu 80 kg schwer und ein typischer Freizeitsportler. Er ist auch oftmals auf Reisen. Was er unterwegs und zu Hause erlebt, lesen Sie jeden Dienstag auf Reise-Stories.de – niedergeschrieben von Jupp Suttner. Wobei schon allein am Alter ersichtlich ist, dass der Autor NICHT der Brenninger ist. Wer genau hinter B. steckt – wer weiß das schon…

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