Gipfeltraum in Weiß: Die Zwieseler Hütte auf dem1.456 Meter hohen Arber, den ungekrönten „König des Bayerischen Waldes“Foto: Tourismusverband Ostbayern/Rudi Simeth

Winterliches Hochvergnügen im entspannten Mittelgebirge: Wenn Schneekristalle und Eisblumen den Weg säumen, die klare Winterluft grandiose Ausblicke freigibt und himmlische Ruhe über tiefverschneiten Tälern liegt, ist es im BAYERISCHEN WALD besonders „griabig“ – gemütlich und behaglich.

Text: Wilde & Partner
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Skiträume fernab von überfüllten Pisten, Snowkiten und Rodeln, Schlittenhunderennen und Wintersafari sowie regionale Gaumenfreuden oder weltberühmte Glaskunst – die weiße Wunderwelt des Bayerwaldes lässt sich auf vielfältigste Weise erleben.

Gipfeltraum in Weiß: Die Zwieseler Hütte auf dem1.456 Meter hohen Arber, den ungekrönten „König des Bayerischen Waldes“ Foto: Tourismusverband Ostbayern/Rudi Simeth

Mit Frau Holle per Du – Pistenzauber am Arber und Almberg
Bis zu 20 Kilometer bestens präparierte Pisten, komfortable Liftsysteme sowie eine gute Schneebilanz bei föhn- und lawinenfreien Bergen bietet die Region um den 1.456 Meter hohen  Arber, den ungekrönten „König des Bayerischen Waldes“. Während sich die Eltern auf der schwarzen Weltcupstrecke ausprobieren, übt sich der Nachwuchs im ArBär-Kinderland (www.arber.de/skigebiet/familienskigebiet/arbaer-kinderland.html).

Im ArBär-Kinderland lernen die Kleinen den Umgang mit den Ski. Foto: Arber Bergbahn/Marco Felgenhauer, Woidlife Photography

Als Familienskigebiet ist auch der Almberg im Skizentrum Mitterdorf bekannt. Seine besondere Schneesicherheit verleiht ihm den Titel „Gletscher des Bayerischen Waldes“. Mit breiten Hängen, einer optimalen Ausstattung und dem Junior-Skizirkus lädt auch dieses Gebiet Familien zu entspanntem Wintersport ein.

Mit über 2.000 Loipenkilometern ist der Bayerische Wald eine der größten Langlaufregionen Deutschlands.

Spuren im Schnee – der Bayerwald als größte Langlaufregion
Mit über 2.000 Loipenkilometern ist der Bayerische Wald eine der größten Langlaufregionen Deutschlands. Wer seine Langlaufroute plant, sollte sich bei diesem Umfang mit dem Online-Loipenmanager einen Überblick über die vielen Loipen, Flutlicht- und Skatingstrecken verschaffen. Zauberhafte Waldlandschaft zieht an den Langläufern auf der 20 Kilometer langen Dreikönigsloipe vorbei. Sie ist die „Königin unter den Loipen“.

Die 20 Kilometer lange Dreikönigsloipe liegt im größten Wald-Nationalparks Deutschlands

Wer hier seine Langlaufspuren zieht, ist nicht nur einer der ersten Besucher des jetzt größten Wald-Nationalparks Deutschlands, er darf sich darüber hinaus freuen, auf einer der wohl schönsten deutschen Loipen seine Runden zu ziehen. Die Loipe startet in 820 Meter Höhe neben dem Badeweiher Mauth und erreicht ihren höchsten Punkt kurz nach dem Wendepunkt der 20-Kilometer-Schleife in 940 Meter Höhe. Mauth – malerisch am Berg Lusen gelegen – ist ein wahres Schneeloch, das gute und sichere Schneeverhältnisse oft bis Anfang April garantiert.

Mit Tempo talwärts – Rodeln, Airboarden und Snowkiten
Wer gerne rodelt, sollte die längste Naturrodelbahn des Bayerischen Waldes kennenlernen. Sie startet auf fast 1.097 Metern Höhe auf dem Geißkopf und führt auf zwei Kilometern Länge hinab bis zum Fuß des Berges. Auch der Große Arber, der Hohenbogen oder die Schlittenarena im Kurpark Sankt Englmar sowie viele weitere Orte laden zur gemütlichen Schlittenpartie ein.

Viele Orte – beispielsweise St. Englmar – laden zur gemütlichen Schlittenpartie ein.

Eine wesentlich wildere Abfahrt verspricht das Airboarden. Mit dem Kopf voran fliegen abenteuerlustige Wintersportler auf einem High-Tech-Luftkissen so nah am Boden, dass der Temporausch sie umgehend erfasst. Der Nervenkitzel lässt sich am Skilift Geiersberg bei Hauzenberg ausprobieren. Besonderen Fahrspaß bietet auch das Snowkiten, bei dem ein Lenkdrache die Skifahrer oder Snowboarder über den Schnee zieht. Das Team von Schneeflocken-Rocken in Kreuzberg bei Freyung bietet Camps und Kurse an, um diese Disziplin zu erlernen (www.freyung.de/de/langlaufen-und-winterspor/winterspor/snowkiting.html).

Mit vier Pfoten on tour – Hundeschlittenfahrten durch weiße Wälder
Im Winter sind Huskys in ihrem Element. Interessierte können mit den geselligen Vierbeinern im Bayerischen Wald auf Tuchfühlung gehen und auf den zwei Huskyhöfen Dreisessel in Altreichenau und Haus Waldschrat in Frauenau Workshops und Schlittenhunde-Ausfahrten buchen. Nachdem die Befehle für die Schlittenhunde gelernt und das Verhalten sowie das Lenken auf dem Schlitten geprobt wurden, darf jeder Teilnehmer im Alter ab 14 Jahren mit einem kleinen Gespann selbst eine Runde drehen und die ansteckende Lebendigkeit der Hunde genießen.

In den zwei Huskyhöfen Dreisessel in Altreichenau und Haus Waldschrat in Frauenau kann man Schlittenhunde-Ausfahrten buchen. Foto TI Neureichenau

Wer lieber zuschauen möchte, sollte sich nach Haidmühle begeben. Hier treffen sich jährlich die besten Schlittenhundeführer aus ganz Europa, um sich in Disziplinen wie Sprint und Distanz  zu messen. Es ist faszinierend zu sehen, mit wie viel Freude sich Sibirien Huskys, Alaskan Malamutes und andere Schlittenhunde ins Geschirr legen lassen, um im Rudel durch tiefverschneite Wälder zu rennen.

Kraftschöpfen in der weißen Winteridylle des Bayerwaldes
6.000 Quadratkilometer Wald erwarten die Gäste des Bayerischen Waldes, darunter ein Nationalpark, zwei Naturparke, 130 Tausender und unzählige Gipfel. Pure Erholung versprechen Touren auf den Rachel, Falkenstein oder Lusen. Umgeben von Wald, Schnee und Einsamkeit lassen sich unzählige magische Waldmomente erleben. Nach einer Schneeschuhtour oder Winterwanderung warten abends eine heiße Sauna, eine warme Bank am Ofen und regionale Köstlichkeiten auf die Urlauber.

Schneeschuhtouren sind unter anderem auch auf den Rachel, Falkenstein oder Lusen möglich. Foto: Arber Bergbahn

Genießen lässt sich die wohlige Auszeit am besten bei einem der „Premiumpartner“ des Bayerischen Waldes. Sie verkörpern Natürlichkeit, Herzlichkeit, Qualität und sind zum Teil biozertifiziert so wie konsequent ökologisch geführt. Auf den Teller kommen regionale Spezialitäten – nicht selten von höchster Kochkunst. So versammeln sich im Bayerischen Wald Sterne, Hauben und Guide-Michelin-Empfehlungen und sorgen für exklusiven bayerisch-kreativen Genuss.

Der Blick durch die Glaskugel – bayerische Glasmacherkunst
Außergewöhnliche Shoppingtrips bescheren die vielen Glasbetriebe entlang der Glasstraße. Besonders eindrucksvoll ist das Joska-Glasparadies in Bodenmais (www.joska.com/). Hier erleben Besucher Glaskunst und Glaskünstler, für die der Bayerische Wald auf der ganzen Welt bekannt ist. In die Geschichte der Glasbläserei, die seit 700 Jahren die Region prägt, dürfen Gäste auf einer Erlebniswelt von 70.000 Quadratmetern eintauchen.

Wer möchte, kann in vielen Glasbetrieben sich selbst am Schmelzofen im Glasblasen versuchen. Foto: Tourismusverband Ostbayern/M. Merz

Kristallgärten mit meterhohen Glasblumen, die größte mundgeblasene Christbaumkugel der Welt und Besichtigungen von Werkstätten mit besten Glasmachern, Glasmalern, Schleifern und Graveuren in Aktion geben einen spannenden Einblick in die traditionelle Handwerkskunst. Wer lieber aktiv tätig ist, kann sich selbst am Schmelzofen im Glasblasen versuchen. Das passende Andenken für Zuhause findet sich in der Kristall-Einkaufswelt, die nach Herzenslust zum Shoppen einlädt.

Weitere Infos:
www.bayerischer-wald.de
www.ferienregion-nationalpark.de
www.wilde.de
www.ostbayern-tourismus.de
www.bayern.by

 

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