Wer sich nicht für ein Skiigebiet entscheiden mag, sollte den TopSkiPass wählen. Foto: Kärnten Werbung/Franz Gerdl

Auf die Brettlln, fertig, los! Auf lässige Skihasen, flotte Carver und kleine Pizzastückfahrer warten in Kärntens glitzernd weißer Winterlandschaft unvergessliche Pistenabenteuer in einer der schönsten Alpinregionen Österreichs.

Text: Feuer & Flamme. Die Agentur
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Skifahren in Kärnten, das heißt: Frühmorgens Spuren in den frischen Pulverschnee ziehen, elegant über die  Buckel springen oder genüsslich auf präparierten Pisten carven. Mächtige Dreitausender für sportliche Pros, sanfte Hügel für die Genussskifahrer und flache Talabfahrten für die Kleinsten bilden die Traumkulisse für einen Familienskiurlaub. Auf den urigen Kärntner Skihütten stärkt man sich mit „Schmankalan“ aus der Alpe-Adria-Küche. Mit 1.790 Sonnenstunden im Jahresschnitt ist Kärnten noch dazu das Dorado für Sonnenskilauf-Fans.

Skiurlaub als Familiensache
Mehr als 800 abwechslungsreiche Pistenkilometer und Abfahrten in 24 vielseiteigen Skigebieten – das macht zusammen 100 Prozent Pistengaudi für kleine und große Skisportler. Glücksmomente für die ganze Familie warten in der vielseitigen Winterwelt am Nassfeld: Genussvolles Schwingen auf der blauen Wulfenia-Abfahrt, steile Gefälle auf der schwarzen Trogkofel-Piste oder Ski-Abenteuer auf der Erlebnispiste „The Snake“. Besonders reizvoll: Mit ein paar Schwüngen ist man in Bella Italia und genießt beim Einkehrschwung eine knusprige Pizza.
Infos: www.nassfeld.at

Auf dem Nassfeld ist man mit ein paar Schwüngen in Italien. Foto: Kärnten Werbung/Franz Gerdl

Auf sorglosen Skiurlaub für Groß und Klein hat man sich in Bad Kleinkirchheim eingestellt – mit 103 Pistenkilometern und 24 Lift- und Bahnanlagen eines der größten Skigebiete Kärntens. Adrenalin-Junkies wagen sich auf die Weltcup Abfahrt „Kärnten – Franz Klammer“, während auf der Kidsslope Pistenneulinge mit Nox und Nixi ihre ersten Schwünge üben. Wer noch Energie übrig hat, lässt den Skitag beim Schwimmen, Plantschen und Wohlfühlen im Thermal Römerbad an der Talstation Kaiserburg ausklingen.
Infos: www.badkleinkirchheim.com

Nach Skispass auf 103 Pistenkilometern ist Entspannung im Römerbad an der Talstation Kaiserburg angesagt. Foto: Bad Kleinkirchheim Tourismus/Franz Puch

Von November bis Mai genießen lässige Carver und ambitionierte Speed-Fans perfekt präparierte Pisten auf der Turracher Höhe. Vom Höhenplateau beim Turracher See erstreckt sich das abwechslungsreiche Skigebiet bis hinauf auf 2.200 Höhenmeter, von wo sich ein atemberaubendes Panorama über die Julischen Alpen, die Karnischen Alpen und die Karawanken eröffnet. Die extrabreiten Hänge sind vor allem bei Ski-Neulingen und Familien mit Kindern beliebt. Besonderes Service hier oben: Die Pistenbutler, die sich seit mehr als 20 Jahren um das Wohl der Gäste kümmern. Sonnencreme vergessen? Lust auf ein Glas Prosecco? Oder ein Eis für die Kleinsten? Der freundliche Pistenbutler ist zur Stelle.
Infos: www.turracherhoehe.at

Der freundliche Pistenbutler ist auf der Turracher Höhe ein gerngesehener Helfer

Der Kärntner Katschberg, unter Fans des Skisports auch liebevoll „Katschi“ genannt, ist mit seinen 70 Kilometern Abfahrten ein Paradies für Anfänger, Genussskifahrer und angehende Rennläufer. „Kinder an die Macht!“, heißt es auf den Pisten von Katschis Kinderwelt, die ausschließlich für die Skineulinge reserviert sind. Angefeuert von Maskottchen Katschi erleben die Kleinsten hier ungestört ihre ersten Skiabenteuer: Unter dem Bogen durch! Glöckchen läuten! Katschi winken! Und gleich nochmal! Mit dem Tellerlift Mini-Jet geht es nach der Abfahrt einfach und sicher wieder nach oben. In kuschligen Wärmestuben können sich durchgefrorene Pistenflöhe in der Pause wieder aufwärmen.
Infos: www.katschi.at

Wer sich nicht für ein Skigebiet entscheiden mag, sollte den TopSkiPass wählen. Foto: Kärnten Werbung/Franz Gerdl

Pistenglück im Kleinformat
Klein, aber fein: Von der Simonhöhe bis Heiligenblut, von der Gerlitzen bis auf die Petzen reiht sich an der Südseite von Österreichs Alpen eine kleine, sympathische Skiregion an die nächste – jede für sich eine Schönheit und Garant für schneesicheres Skivergnügen. Wer sich nicht für ein Skiigebiet entscheiden mag, startet mit dem TopSkiPass eine Familienexpedition durch diese Kärntner Winterwunderwelt und erlebt ein abwechslungsreiches Pistennetz.

Die Kärntner Kasnudeln gehören zu jeden Einkehrschwung. Foto: Kärnten Werbung/Johannes Puch

Logiert wird in familienfreundlichen Hotels, Apartments, Gasthöfen und Pensionen, in denen man sich der sprichwörtlichen Kärntner Gastlichkeit verschrieben hat. Da wird zum morgendlichen Cappuccino gleich noch ein Tipp mitserviert, welche Hütte das gemütlichste Sonnenplatzerl hat, und wo beim Einkehrschwung die Kärntner Kasnudeln (handgekrendelt und mit zerlassener Butter übergossen) besonders gut schmecken. Die Frühaufsteher unter den Pistenflitzern wohnen am liebsten direkt an der Skipiste oder in Gehdistanz zu einer der insgesamt 267 Kärntner Liftanlagen – nach dem Motto: Vom Frühstücksei auf die Piste in fünf Minuten.

Pistenabenteuer mit Heidi und Peter
Aller Anfang ist leicht, zumindest auf der Heidi-Alm im Herzen der Kärntner Nockberge. Oben am Falkert, auf einer Seehöhe zwischen 1.700 und 2.300 Höhenmetern, macht der Skinachwuchs seine ersten Versuche auf den Brettern. Zur moralischen Unterstützung haben sich am Pistenrand Heidi, Peter, der Großvater und selbstverständlich die Ziege Schnucki eingefunden. Während die Eltern mit der Seilbahn hinauf zu den abwechslungsreichen Abfahrten schweben, brüllen die Skizwerge drüben beim Sonnenlift schon ihren fröhlichen Schlachtruf „Zicke-zacke-zicke-zacke-hoi-hoi-hoi“. Die Skischule hier auf der Heidi-Alm ist eine von insgesamt 40 Kärntner Skischulen – mit kleinen Pistenabenteurern kennt man sich hier also bestens aus. Gemeinsam mit Gleichaltrigen und unter der liebevollen Anleitung erfahrener Skilehrer und Skilehrerinnen werden Pizzastück, Zauberteppich fahren und beherzte Bogen im frischen Schnee geübt. Die Teenager erkunden währenddessen den Snowpark mit Rails, Boxen, Wellenbahn, Skicross und Kicker oder geben auf der permanenten Racepiste den Marcel Hirscher.
Infos: www.heidialm.at

Bei insgesamt 40 Kärntner Skischulen kann Groß und Klein den Umgang mit den Brettln lernen. Foto: Franz Gerdl

Magische Wintertage im Lavanttal
Eingerahmt von majestätischen Gebirgszügen ist das Kärntner Lavanttal ein Refugium für Naturliebhaber, Genussskifahrer und Familienmenschen. Den Alltag zuhause lassen, Zeit mit den Liebsten genießen, dafür ist die Region mit ihren entspannten Familienskigebieten Koralpe, Klippitztörl und Weinebene der perfekte Flecken. Die 70 Pistenkilometer verteilen sich auf sanfte Hügel und moderate Abfahrten, was dem Lavanttal den Kosenamen „Skischule Kärntens“ einbrachte. Skineulinge und Wiedereinsteiger fühlen sich hier besonders wohl. Doch nicht nur die: Wer es ein wenig rasanter mag, erprobt sein Können auf anspruchsvollen FIS-Strecken. Der Neighborhood Snowpark auf der Weinebene ist Treffpunkt für die coolen Kids – hier dreht sich alles um Halfpipes, Straight Jumps, Rainbows und Jips. Wer mag, lernt im Rahmen eines Kurses die Basics in Sachen Snowboard oder Ski Freestyle.
Infos: www.region-lavanttal.at

Zum Skigebiet Koralpe gehören 24 Pistenkilometer und fünf Lifte. Foto: RML/Franz Gteerdl

Nachhaltig urlauben
Besonders erfreulich: der Skiurlaub in Kärnten beginnt bereits bei der Anreise – nämlich ganz ohne nervenzehrende Staus oder lange Parkplatzsuche. Denn alle Kärntner Skigebiete lassen sich ganz wunderbar autofrei erreichen. Dank dichter Bahn-Direktverbindungen und einem ausgeklügelten Skibussystem, gelangen die Urlauber entspannt und klimaneutral von daheim auf die Pisten.

Weitere Infos:
www.kaernten.at
www.fufda.de/
www.austria.info

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