Die neue Falginjochbahn auf dem Kaunertaler Gletscher wird voraussichtlich Ende November eröffnet. Foto: Kaunertaler Gletscherbahnen.

Mit neuen Bahnen, einem Skitourenpark, mit James Bond, einem Ski- und Citypass und einem Gondelfrühstück starten die 5 TIROLER GLETSCHER in die neue Skisaison.

Text: genböck pr
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Neue Angebote und jede Menge Neuschnee
Auf den 5 Tiroler Gletschern wird zu Beginn der Skisaison wieder einiges geboten. Hervorragende Naturschnee-Pisten, beeindruckende Panoramen und eine echte Schneegarantie bieten alle fünf Gletscher von September bis Juni, in Hintertux kann man sogar das ganze Jahr hindurch Ski fahren – 2020 sind das 366 Tage. Hochklassig sind auch die vielen Party- und Sport-Events auf den Gletschern. Wer auf über 3.000 Metern Ski fährt, erkennt schnell: höher ist einfach besser.
Die 5 Tiroler Gletscher warten mit insgesamt gut 300 Pistenkilometern, 75 Seilbahnen und Liftanlagen, mehrere Snowparks sowie rund 100 Kilometern Variantenabfahrten auf. Dazu kommen zahlreiche Events wie Weltcup-Veranstaltungen, Materialtests, Konzerte und Kulinarik- Veranstaltungen.
Für alle Gletscher-Liebhaber gibt es den flexibel einsetzbaren Skipass „White5“. Er ist insgesamt zehn Tage (bis 15. Mai 2020) auf allen fünf Gletschern gültig. Der gletscherübergreifende „White5“ kostet 425 Euro pro Person.

Hintertuxer Gletscher (1.500 bis 3.250 Meter)
Wer die Skischuhe am liebsten das ganze Jahr tragen möchte, ist auf dem Hintertuxer Gletscher genau richtig. Hier kann man Dank des Schaltjahrs 2020 nämlich an 365 Tagen im Jahr Ski fahren. Eine kurze Skifahr-Pause sollte man sich dennoch gönnen, nämlich beim neuen Gondel-Frühstück auf dem Hintertuxer Gletscher.

Auf dem Hintertuxer Gletscher kann man in einer Gondel der Gefrorenen Wand Bahn frühstücken. Foto: shootandstyle.com/Hintertuxer Gletscher.

In einer Gondel der Gefrorenen Wand wird ein himmlischer Brunch serviert, mit Kaffee, Tee, Orangensaft, Prosecco, knusprigen Brötchen, Wurst und Käse, Brotaufstrichen, Eiern und sogar Müsli mit Joghurt und bunten Früchten. Der eindrückliche Panoramablick in die Gletscherwelt und die vielen verschneiten Gipfel rundherum ist natürlich inklusive. In aller Ruhe dürfen die Gäste, die diese Gondel gebucht haben, frühstücken und genießen, bis man sich von den beheizten Sitzbänken wieder erheben möchte. Und das darf gerne auch mehrere Durchfahrten an der Talstation dauern. Wer es lieber zünftig mag, bucht übrigens das Bayerische Gondelfrühstück mit Weißwürsten, Brezen und einem kühlen Weißbier (17,50 Euro/Person).
Infos: www.hintertuxergletscher.at

Stubaier Gletscher (1.000 bis 3.210 Meter)
Der Stubaier Gletscher ist mit 64 Pistenkilometern nicht nur das größte Gletscherskigebiet Österreichs. Er liegt auch nur 45 Autominuten von der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck  entfernt – ideale Voraussetzung für den neuen „SKI plus CITY Pass Stubai Innsbruck“. Dem Gast stehen damit nicht nur über 300 Pistenkilometer in insgesamt 13 Skigebieten zur Verfügung, sondern auch 22 Erlebnisangeboten und drei Schwimmbäder in und um Innsbruck.

Mit dem neuen ‚Ski plus City Pass Stubai Innsbruck‘ kann man auf dem Stubaier Gletscher und in zwölf weiteren Skigebieten Ski fahren und bis zu 22 Erlebnisangebote in Innsbruck und Umgebung besichtigen. Foto: Andre Schoenherr.

So kann man also an einem Tag die Stubaier Gletscherpisten oder jene der Schlick 2000 oder im Kühtai genießen und am nächsten Tag beispielsweise die Swarovski Kristallwelten, den Alpenzoo, die Bergisel- Sprungschanze oder die Kaiserliche Hofburg in Innsbruck besuchen – alles ohne Aufpreis. Sogar die Anfahrt ist kostenfrei, denn der bestehende Skibus-Transfer ist ebenso inkludiert wie der Hop-On- Hop-Off-Bus in der Landeshauptstadt. Der neue „SKI plus CITY Pass Stubai Innsbruck“ gilt bis 10. Mai 2020 und kostet für Erwachsene 111 Euro für zwei Tage (Kinder 55 Euro).
Kommende Events wären das Opening des Snowparks und das Sport Scheck Gletscher-Testival vom 7. bis 10. November 2019 sowie das SAAC Basic Camp vom 17. bis 18. November 2019.
Die Skisaison auf dem Stubaier Gletscher dauert bis Mitte Juni 2020.
Infos: www.stubaier-gletscher.com

Sölden (1.350 bis 3.340 Meter)
Seit 2015 ist Sölden einer der wichtigsten James-Bond-Orte. Entscheidende Szenen von „Spectre“ drehte die Crew im Restaurant Ice Q, in der Gaislachkoglbahn und auf der Gletscherstraße. Im vergangenen Winter wurde die Ausstellung „007 Elements“ eröffnet. In einem eigenen, in den Berg hinein gebauten Gebäude kann man nun ganzjährig die einzigartige James Bond Erlebniswelt mit Original-Requisiten, Installationen und Filmausschnitten besuchen.

In Sölden auf dem Gaislachkogel gibt es neben dem Restaurant IceQ die Ausstellung ‚Elements 007‘, in der Filmausschnitte und Original-Requisiten vom James-Bond-Dreh zu ‚Spectre‘ auf dem Gletscher zu sehen sind. Foto: Bergbahnen Sölden/Kristofer Grunert.

Die neue 10er-Kabinenbahn Rotkogl vom Hoteldorf Hochsölden zur Bergstation der Giggijochbahn erleichtert den Anschluss vom Ski-in/Ski-Out-Ort an die Gletscherskigebiete am Tiefenbach- und Rettenbachferner. Hier kann man über die BIG3 Ralley an einem Tag gleich drei Dreitausender abfahren: Schwarze Schneid (3.340 m), Tiefenbachkogl (3.250 m) und Gaislachkogl (3.058 m). Wer sie alle abfährt, hat am Ende des Skitages 50 Kilometer und insgesamt über 5.200 Höhenmeter geschafft.
Viel los auf dem Gletscher: Skiweltcup vom 25. bis 27. Oktober 2019, Electric Mountain Festival und ein Freestyle Event –  „The AUDI Nines“ findet am 18. April 2020 statt und die Genuss-Veranstaltung „Wein am Berg“ mit zahlreichen Weinverkostungen läuft vom 23. bis 26. April 2020.
Die Gletscherpisten in Sölden sind bis 3. Mai 2020 geöffnet. Im Winter- Skigebiet sind die Pisten vom 14. November 2019 bis zum 26. April 2020 befahrbar.
Infos: www.soelden.com / www.oetztal.at

Pitztaler Gletscher (1.640 bis 3.440 Meter)
Skitourengehen ist Trend. Beim Aufstieg mit den Skiern genießt man die Schönheit und Ruhe der Bergwelt und bei der Abfahrt die unverspurten Tiefschneehänge. Eine Sache muss man allerdings immer im Blick haben: die Lawinenlage. Deswegen ist der Dynafit Skitourenpark auf dem Pitztaler Gletscher, der erste seiner Art in Tirol, ein ideales Übungsgelände.

Auf dem Pitztaler Gletscher gibt es einen Skitouren-Park im geschützten Skiraum. Foto: Martin Klotz, Pitztaler Gletscher.

Der Skitourenpark befindet sich nämlich im gesicherten Skiraum. So muss man sich über Lawinen erst einmal keine Gedanken machen. Wer seine Skitour nicht alleine gehen möchte, jeden Dienstag an einer Einsteigertour im Skitourenpark mit Bergführer und Test-Ski teilnehmen. Und für alle die mehr wollen, gibt es im Pitztal zahlreiche weitere Möglichkeiten mit den Skiern die Berge zu besteigen, zum Beispiel Nordtirols höchsten Berg, die Wildspitze (3.774 m).
Kurz vor Weihnachten, am 20. Dezember 2019, findet das Rifflsee Vertical 2.300 statt, ein Skitouren-Nightrace.
Der Skibetrieb startet auf dem Pitztaler Gletscher endet am 10. Mai 2020.
Infos: www.pitztal.com

Kaunertaler Gletscher (1.273 bis 3.113 Meter)
Es ist ein nachhaltiges Bahnprojekt auf dem Kaunertaler Gletscher: Die neue Falginjochbahn wird die erste 100er-Funifor-Seilbahn aus dem Hause Doppelmayr in Österreich sein. Dank ihrer modernen Bauweise und einer Spurbreite von 4,6 Metern ist diese Bahn extrem windstabil. Darüber hinaus ist sie durch die flachen, kompakten Stationsbauten sowie durch ihre nachhaltige Wärme- und Energienutzung ein Vorreiter in Sachen Ökologie. Die Abwärme der Antriebseinheiten wird zum Heizen des Gebäudes verwendet und wenn die Kabine talwärts fährt, wird die Energie der Bremsleistung ins Stromnetz rückgespeist.

Die neue Falginjochbahn auf dem Kaunertaler Gletscher wird voraussichtlich Ende November eröffnet. Foto: Kaunertaler Gletscherbahnen.

Die neue Seilbahn führt vom Parkplatz am Gletscherrestaurant über nur zwei Stützen, die nicht im Gletschereis stehen, in knapp vier Minuten 2.000 Meter hinauf bis zum höchsten Punkt des Gletscherskigebiets, dem Falginjoch auf 3.113 Meter. Die alten Schlepplifte Weißseeferner 1 und 2 aus den Jahren 1980 und 1998 benötigten für diese Strecke ganze zwölf Minuten und wurden abgebaut. Die moderne Kabine startet im Zehnminutentakt an der Talstation und bietet Platz für bis zu 100 Personen. Sie ist, wie alle Bahnen und Stationen im Kaunertal, komplett barrierefrei zu nutzen. So können auch die vielen Monoskifahrer am Kaunertaler Gletscher ohne Hilfe selbstständig mit der neuen Falginjochbahn fahren. Mit der neuen Bahn entstehen zusätzlich neue Pisten in allen Schwierigkeitsstufen. Für Anfänger wird es eine besonders leichte blaue Piste geben, damit wirklich jeder die Aussicht vom Falginjoch genießen kann und anschließend problemlos auf Skiern auch wieder zur Talstation gelangt.
Infos: www.kaunertaler-gletscher.at

Gletscherhotels – für jeden Anspruch die passende Unterkunft
Die passende Unterkunft findet man bei den Gletscherhotels. Alle teilnehmenden Betriebe in den Gletscher-Regionen sind auf www.gletscherhotels.at zu finden. Übrigens: Die Übernachtung in den meisten Gletscherhotels kann ganz praktisch zusammen mit dem Skipass direkt online gebucht werden.

Weitere Infos:
www.tirolergletscher.com
www.genboeckpr.de
www.tirol.at
www.austria.info

 

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