Trentino: Neue Lifte, erste Rodelbahn und flexible Skipässe

Trentino ist bereit für den Start in die Wintersaison. Foto: P Pisti Luconi

Die Lust, wieder Ski zu fahren, das Adrenalin beim Abfahren der Kurven zu spüren, umgeben vom märchenhaften Panorama der Dolomiten, ist groß. Realisierbar ist dies im TRENTINO bereits ab Ende November. Denn die norditalienische Region ist bereit für den Start in die Wintersaison.

Text: Global Communications experts
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Auf den rund 800 Pistenkilometern der zwei großen Skigebiete, das Dolomiti Superski und das Skirama Dolomiti-Adamello Brenta, sowie bei den 229 Aufstiegsanlagen dürfen sich die Besucher auf einige Neuerungen freuen.

Das Skigebiet Skiarea Campiglio Dolomiti di Brenta ist bereit für den Start in die Wintersaison. Foto: P Pisti Luconi

Skipass: online und flexibel
Im Skigebiet Skiarea Campiglio Dolomiti di Brenta bringt der kommende Winter eine kleine „Skipass-Revolution“. Die Preise für die Skipässe sind nun nicht mehr fix, sondern dynamisch und Wintersportler zahlen nach dem Motto „Pay per use“ nur für die Zeit, in der sie tatsächlich Ski fahren. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer mit dem Starpass einen Rabatt von bis zu acht Prozent auf alle Skitage während der gesamten Wintersaison. Dabei gilt je mehr sie Ski fahren, desto weniger zahlen sie. Die Nutzer des Passes, der online oder über App erworben werden kann, haben auch direkten Zugang zu den Aufstiegsanlagen und können die Kassen überspringen.

Im Skigebiet Paganella gibt es auch eine Rodelbahn. Foto: Frizzera

Überhaupt hat sich der Online-Kauf von Skipässen und Saisonkarten im Trentino bewährt und konnte sich dank neuer Technologien etablieren. So kann der Skipass Dolomiti Superski ab sofort auf der Webseite dolomitisuperski.com online erstanden werden. In allen Skigebieten, in denen die Kcard-Karten eingeführt worden sind, kann der Tages- oder Mehrtagesskipass online geladen werden.  Anschließend hat man direkten Zugang zu den Aufstiegsanlagen. Für einen kontrollierten Zugriff auf die Aufstiegsanlagen sorgen auch diverse Apps, die den Nutzer in eine virtuelle Warteschlange einfügen, damit dieser dann zu einem präzisen Zeitpunkt am Drehkreuz der Anlage erscheinen kann. Die Systeme ermöglichen es auch, den Zugang zu Schutzhütten, Restaurants und Selbstbedienungslokalen entlang der Pisten zu organisieren. Eine dieser Systeme ist die App QODA. 

Beim Winterwandern kann man sich von einem Pistenalltag erholen. Foto: A. Russola

Neue Aufstiegsanlagen
Mit der Eröffnung der Skigebiete werden im Val di Fassa und in Madonna di Campiglio einige komplett renovierte Aufstiegsanlagen den Betrieb aufnehmen. So erwarten die Besucher im Val di Fassa bei Belvedere, oberhalb von Canazei, neue 6er Sessellifte. Der neue Sessellift Kristiania führt direkt zum Aussichtspunkt Col dei Rossi und der Seilbahn Pecol-Belvedere, die ebenfalls mit modernen Kabinen ausgestattet worden ist. Die Anlage gewährt eine höhere Sicherheit, ist nachhaltig und integriert sich in die Berglandschaft. Auch die Seilbahnen Madonna di Campiglio am Fuße der Brenta-Dolomiten investierten. Besucher dürfen sich auf die neue 10er-Gondelbahn Fortini – Pradalago freuen, ein Modell neuester Generation mit geringer Energiebelastung, begrenzter Geräuschemissionen und wenig Vibrationen. Die 102 Kabinen haben eine Sitzheizung, reichlich Platz sowie ein ansprechendes Design.

Auf Schneeschuhen ist man oft alleine in einer traumhaften Landschaft unterwegs. Foto: Elisa Fedrizzi

Erste Rodelbahn
Die erste Rodelbahn im Skigebiet Paganella wird mit dem Sessellift Santel-Meriz erreichbar sein, der bei Fai della Paganella startet. Von der Berghütte Meriz aus ist es dann möglich mit dem Zweier-Sessellift an ihren Ausgangspunkt zu gelangen.  Zudem wird hier das Gebiet Prati di Gaggia, in dem sich das Polo Primi Passi Eskimo befindet, um rund 5.000 Quadratmeter und die Anfängerpiste „Orsetto Bianco“ erweitert. Zwei neue, insgesamt 180 Meter lange Laufbänder, warten schließlich am Monte Bondone auf die Skianfänger.

Zu den zwei großen Skigebieten, Dolomiti Superski und Skirama Dolomiti-Adamello Brenta gehören 800 Pistenkilometer. Foto: F. Modica

Vom Flughafen direkt auf die Skipiste
Vom 8. Dezember 2021 bis 3. April 2022 werden die wichtigsten Trentiner Skigebiete durch Direkttransfers mit den Flughäfen Verona-Valerio Catullo, Bergamo-Orio al Serio, Mailand-Linate, Mailand-Malpensa, Venedig-Marco Polo, Treviso-Antonio Canova und Bozen und mit den Bahnhöfen Mestre, Milano Centrale (neu ab 2021) und Trento verbunden sein. Um das Val di Sole, das Val di Fassa, das Val di Fiemme, San Martino di Castrozza, Madonna di Campiglio/Pinzolo und den Bahnhof Trento zu erreichen, ist der FlySkiShuttle-Service aktiv. 

Infos:
www.trentino.com
www.visittrentino.info
www.fassa.com
www.dolomitisuperski.com
www.visitfassa.com
www.marmolada.com
www.gce-agency.com
www.enit.de

 

Written By
More from NEWS Redaktion
Sonnenskilauf in Lech Zürs
Bekannt für reichlich Schnee und Abwechslung ist der Arlberg für Sonnenskifahrer eine...
mehr lesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.