Skisaison 2022/23: Ein Blick nach Osttirol

Osttirol
Allein das Osttiroler Skigebiet St. Jakob im Defereggental im Nationalpark Hohe Tauern umfasst 23 Pistenkilometer und sieben Liftanlagen. Foto: TVB Osttirol

Das Skizentrum Sillian-Hochpustertal, das Skizentrum St. Jakob und das Großglockner Resort Kals/Matrei gehören wie andere Regionen in Österreich zur Schultz-Gruppe. Auch in den Osttiroler Destinationen wird in diesem Winter die Beleuchtung „ausgeknipst“, sofern es die Sicherheit zulässt. Bei geringer Auslastung der Liftanlage ist zudem eine Drosselung der Fahrgeschwindigkeit angedacht.

Stromverbrauch schon früh reduziert

Die Osttiroler Gebiete gehören in Sachen Energiesparen ebenfalls zu den Vorreitern in den Alpen. Durch moderne Anlagen verringert sich der Stromverbrauch im Vergleich zu vor zehn Jahren bereits um 20 Prozent und die neuesten Modelle der Pistengeräte reduzieren den Treibstoffverbrauch. Auch hier wird auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Das Großglockner Resort Kals/Matrei hat sich zudem auf Gäste mit E-Autos eingestellt: Es gibt sechs AC-Normalstationen mit 11 kW und zwei DC-Fastcharger mit 200 kW.

Neuer Sesselbahn

Apropos moderne Anlagen: Im Skizentrum St. Jakob im Defereggental gibt es eine neue Sesselbahn für sechs Personen mit Premiumsitzen und Wetterhauben: der Lappleskogel-Lift. Er überzeugt mit der grandiosen Aussicht auf die Hohen Tauern und bringt Wintersportler auf 2683 Metern. Der neue Lift ist somit die höchste Seilbahnanlage in Osttirol. Und diese kann dort ab 8. Dezember (bis 16. April) von Wintersportfans getestet werden. Auch das Großglockner Resort Kals/Matrei plant die Öffnung in diesem Zeitraum.

Das Skizentrum Sillian/Hochpustertal wird ebenfalls am 8. Dezember starten (bis voraussichtlich 10. April).

Gleiche Preise in drei Regionen

Bei allen drei Gebieten gelten die gleichen Preise für Skikarten und diese wurden um 3 Euro im Vergleich zur Vorsaison angehoben. Erwachsenenkarten (2003 und älter) kosteten statt 52 nun also 55 Euro, Kinder (2004 bis 2016) zahlen 28 Euro, Kinder (ab 2017) carven in Begleitung der Eltern sogar gratis.

Osttirol
Das Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner in Osttirol bietet nicht nur Ski-in-Ski-out, sondern auch sonst fantastische Winteraussichten – direkt an der Piste. Foto: Gradonna Mountain Resort

Tipp: Bei den Ski-Hit-Mehrtageskarten (gültig in allen drei und weiteren Skigebieten) wird der Preis pro Tag günstiger. Dabei stehen Familien speziell im Fokus: Bei mindestens zwei Erwachsenen und zwei Kindern aus einem Haushalt (gleiche Skipass-Art) erhält jedes weitere Kind zwischen sechs und 18 Jahren einen Freiskipass.

Oscarreif urlauben

Wer die besondere Urlaubsunterkunft sucht, findet sie im Lifestyle-Hotel Gradonna Mountain Resort in Kals am Großglockner. Das Vier-Sterne-Superior-Hotel mit 42 Chalets ist gerade mit dem „World Travel Award“ in der Kategorie „World’s Leading Mountain Resort 2022“ ausgezeichnet worden – sozusagen der Oscar der Reise-, Tourismus- und Gastgewerbebranche für die Sparte Verwöhnresort in den Bergen. Eine international anerkannte Fachjury kürt dabei die Gewinner. Das Haus in Osttirol setzte sich dabei gegen hochkarätige Resorts aus Italien und der USA durch.

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