St. Jakob
St. Jakob im Defereggental ist in Osttirol ein Traumgebiet für Skifahrer. Foto: Andi Frank/www.andifrank.com

Die gute Nachricht vorweg: Nach einem starken Sommertourismus gehört, laut einer Studie von Österreich Werbung, die Alpenrepublik zu den Top-Destinationen für den Winter und rangiert auf den meisten Märkten unter den Top drei.

Laut Umfrage: Gestiegene Urlaubslaune

„Lust und Zeit für einen Winterurlaub sind in allen befragten Märkten ausreichend vorhanden. Die Urlaubslaune ist in den meisten Märkten im Vergleich zur letzten Wintersaison gestiegen“, so Lisa Weddig, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, in Bezug auf die Umfrage.

Mit Blick auf die Energiekrise ergänzt sie: „Es ist davon auszugehen, dass die derzeitige weltwirtschaftliche Situation, die von hoher Inflation geprägt ist, Einfluss auf das Buchungsverhalten hat. Gleichzeitig rechnet die Mehrheit der Befragten mit einem Gleichbleiben beziehungsweise einer Verbesserung der eigenen wirtschaftlichen Situation. Die Anzahl der festen Österreich-Planenden, also jenen Menschen, die höchstwahrscheinlich einen Winterurlaub in Österreich planen, ist mit 17 Millionen wieder auf Vor-Corona-Niveau. Somit können wir aus heutiger Sicht mit einem guten Winter rechnen.“

Ein Drittel der Winterreiseplanenden ist im kommenden Winter zudem dazu bereit, mehr als im vergangenen Jahr auszugeben, so die Studie. Jene potenziellen Urlaubsgäste, die ihre Urlaubsausgaben einschränken werden, werden dies vor allem bei der Unterkunft, dem Reiseziel und der Länge der Urlaubsreise tun, heißt es seitens von Österreich Werbung weiter.

Wie wird Skifahren in Zeiten der Energiekrise?

Ski-Stories befragte verschiedene Regionen in Bezug auf Preisentwicklungen sowie ökonomische wie ökologische Maßnahmen.

Der Grundtenor: Es werde alles getan, um den Gästen eine schöne Zeit in den Bergen mit möglichst wenig merkbaren Einschränkungen zu bieten. Allerdings sind durchweg Preisanstiege bei den Liftkarten zu verzeichnen. Auch auf reduzierte Flutlichtangebote oder gedrosselte Liftfahrten bei geringer Auslastung müssen sich Skifahrer hier und da einstellen.

Mit zum Teil sogar autarker Stromerzeugung durch natürliche Ressourcen setzen Gebiete zunehmend auf Unabhängigkeit und investieren in Nachhaltigkeit auf allen Ebenen.

Die Regionen und Maßnahmen – wir blicken nach:

St. Anton am Arlberg

Ischgl/Silvretta Arena

Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn

Hochzillertal

SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

Osttirol

Schladming-Dachstein

More from Katja Bauroth
Skisaison 2022/23: Ein Blick nach Schladming-Dachstein
Elegante Carving-Schwünge in den Schnee ziehen und alle Sorgen vergessen – in...
mehr lesen
0 replies on “So wird das Skifahren in Österreich”