Skisaison 2022/23: Ein Blick auf das Hochzillertal

Hochzillertal
Skifahren im Hochzillertal-Kaltenbach ist ein Hit für die ganze Familie. Foto: Andi Frank/www.andifrank.com

Wie in vielen Skigebieten in Österreich sind in der Skiregion Hochzillertal und bei der Spieljochbahn in Fügen für die Wintersaison notwendige Einsparungen im Bereich der Energie geplant. So wird das Nachtskifahren ausgesetzt und Beleuchtungen – sofern diese nicht zur Sicherheit dienen – werden erst gar nicht angeschaltet, ist vom Betreiber, der Schultz-Gruppe, zu erfahren.

Vorreiter in Sachen Energiegewinnung und -sparen

Im Einsparen von Energie gelten die Tiroler Gebiete als Vorreiter: Durch moderne Anlagen verringert sich der Stromverbrauch im Vergleich zu vor zehn Jahren bereits um 20 Prozent und die neuesten Modelle der Pistengeräte reduzieren den Treibstoffverbrauch. Zusätzlich stellt der Familienbetrieb seinen Fuhrpark nach und nach auf Elektrofahrzeuge um.

Hochzillertal
Im Hochzillertal: Skigenuss wird hier unter anderem auf der prämierten Kristallhütte wortwörtlich genommen. Foto: Jan Engelbert Hanser/mood.at

Neben den 75 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen betreibt die Schultz-Gruppe selbst eine der größten Photovoltaik-Anlagen des Zillertals am Dach des Parkhauses der Skiregion Hochzillertal-Kaltenbach. Die Gebäude selbst sind, sofern möglich, ebenfalls mit PV-Anlagen ausgestattet und verschiedene Schneeproduzenten werden durch Kleinwasserkraftwerke betrieben. Bei geringer Auslastung der Lifte ist auch eine Drosselung der Fahrgeschwindigkeit angedacht.

Regionalität für Nachhaltigkeit

In allen Skigebieten der Schultz-Gruppe werden energiesparendes Arbeiten, umweltbewusstes Handeln und die sinnvolle Implementierung der Kreislaufwirtschaft gelebt. Als Eigentümerin mehrerer Hotels und von vielfältigen Hütten legt die Gruppe bereits seit mehreren Jahren einen Fokus auf Regionalität: Bei den AMA-zertifizierten Betrieben kommen hauptsächlich regionale Gerichte auf den Teller. Durch bestens geplanten Einkauf von haltbaren Lebensmitteln werden weite Wege bei der Anlieferung und auch Mehrfach-Transport vermieden.

E-Autofahrer sind in den Regionen ebenfalls gut aufgehoben. An der Spieljochbahn in Fügen und auch im Hochzillertal-Kaltenbach gibt es sechs AC-Normalstationen mit 11 kW Ladeleistung und zwei DC-Fastcharger mit 200 kW. Die Abrechnung erfolgt über Kredit- oder Bankomatkarte am Terminal.

Tipp für Genießer

Die Skisaison in der Region Hochzillertal-Kaltenbach ist vom 3. Dezember bis 16. April vorgesehen. Fügen öffnet vom 17. Dezember bis 10. April. Hier sollte man einen Besuch im „Mountain Loft“ einplanen. Das Gourmet-Restaurant wurde von skiresort.de als „Bestes Bergrestaurant 2022“ ausgezeichnet.

Feinschmecker freuen sich zudem auf ein besonderes Ski-Opening am 17. und 18. Dezember: Die Skiregion Hochzillertal-Kaltenbach und das Skigebiet Spieljoch in Fügen laden zum vierten Ski-Food-Festival. Beim zweitägigen Event gibt es in den Restaurants Spezialitäten aus den unterschiedlichen Ecken der Welt zu verkosten und sogar jeweils von 9 bis 11 Uhr gratis bei den Liftstationen.

Zu den Skipasspreisen: Diese sind um 4,50 Euro erhöht worden. Bedeutet: Erwachsene (2003 und älter) zahlen 65,50 Euro, Jugendliche (2004 bis 2007) 52,50 Euro und Kinder (2008 bis 2016) 29,50 Euro.  Tipp: Bei Mehrtagesskipässen wird der Preis pro Tag günstiger.

Mehr zu den Neuerungen in dieser Saison gibt es hier.

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