Tiroler Gletscher hoch fünf

Freestyler kommen im Snowpark Kaunertal auf ihre Kosten. Foto: Kaunertaler Gletscher/Markus Rohrbacher

Die Vorfreude aufs Skifahren steigt und schon bald kann man auf den höchsten Skigebieten in Tirol seine Spuren durch den Schnee ziehen: Die fünf großen Gletscherskigebiete im Kaunertal, im Pitztal, in Sölden, im Stubai und in Hintertux kombinieren maximales Skivergnügen mit einer extra langen Saison und mit absoluter Schneegarantie auf über 3.000 Metern Höhe. Skispaß hoch 5.

Text: genböck pr
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Auf den 5 Tiroler Gletschern findet man viel Platz, um die Sehnsucht nach dem Skifahren am besten zu stillen. Mit 300 Pistenkilometern, 75 Seilbahnen und Liftanlagen sowie rund 100 Kilometern Variantenabfahrten.

Der Skipass „White 5“ ist zehn Tage lang auf allen Gletschern gültig und kostet 492 Euro pro Person. Foto: Stubaier Gletscher/Andre Schönherr

Natürlich gibt es für alle, die gern und öfter ihre Spuren über die Gletscherpisten ziehen, auch wieder den Skipass „White5“. Er gilt insgesamt an zehn Tagen (zwischen dem 1. Oktober 2021 und dem 15. Mai 2022) und ist flexibel auf allen Gletschern einsetzbar und kostet 492,- Euro pro Person.

Hintertuxer Gletscher (1.500 bis 3.250 Meter): Neues „höhlisch-feuriges Gletschererlebnis“
„Höhlisch-feurig“ wird es mit einem brandneuen Angebot in „Wintertux“, dem einzigen Ganzjahresskigebiet Österreichs, für die kommende Saison: Nach einem Vormittag auf den Skipisten taucht man mittags mit einem Guide ab in die Spannagelhöhle, der einzigen Marmorhöhle in den Zentralalpen. Rund eine Stunde lang ist man in der Höhle unterwegs und stimmt sich dort mit einem Aperitif auf das feurige Fondue ein, das es im Anschluss im gemütlichen Spannagelhaus gibt. Mit 600 PS, nämlich mit dem Pistenbully, geht es zurück zur Liftstation und weiter mit den Gondeln entspannt ins Tal.

Abseits der Skipisten auf dem Hintertuxer Gletscher kann die einzige Marmorhöhle in den Zentralalpen, die Spannagelhöhle, besichtigt werden. Foto: Hintertuxer Gletscher

Ein Bonus auf dem Hintertuxer Gletscher sind die kurzen Wege vom Hotel auf die Piste. Beim Ski-in Ski-out startet man vom Olperer auf 3.250 Meter direkt ins Ortszentrum. „Keine Gnade für die Wade“ lautet das Motto für die 1.750 Höhenmeter, die man auf der zwölf Kilometer langen Abfahrt nach Hintertux zurücklegt.
Infos: www.hintertuxergletscher.at

Stubaier Gletscher (1.750 bis 3.210 Meter): Ein Snowpark der Superlative, großer Familienspaß und ein Skipass mit Citytrip
Der Stubaier Gletscher nennt sich „Königreich des Schnees“. Und das zu Recht. Denn es ist mit 65 Pistenkilometern Österreichs größtes Gletscherskigebiet und bietet für alle Familienmitglieder richtig viel Spaß. Schon bisher zählte der Snowpark Stubai Zoo zu den Top-Locations. In der neuen Saison gibt es sogar noch neue Attraktionen: Eine zusätzliche, 300 Meter lange Jibline.
Dass der Stubaier Gletscher ein großes Herz für kleine Pistenflitzer hat, zeigt sich nicht nur darin, dass Kinder unter zehn Jahren in Begleitung eines zahlenden Elternteils einen freien Skipass bekommen. Es gibt zahlreiche Angebote für Kids, von Kleinkindern und bis zum Ski-Teenager. Mit dem BIG Family Slalom, der BIG Family Boardercross sowie der BIG Family Fun Slope oder auch dem Kinderrestaurant und Kindergarten ist für alle Bedürfnisse gesorgt.

Der Stubaier Gletscher, Österreichs größtes Gletscherskigebiet, bietet vor allem für Familien jede Menge Spaß. Im Snowpark Stubai Zoo gibt es seit dieser Wintersaison eine zusätzliche, 300 Meter lange Jibline. Foto: Stubaier Gletscher/Andre Schönherr

Ski fahren, Kultur und Shoppen? Das geht. Wer seinen Skiurlaub mit einem Citytrip kombinieren möchte, sollte einen Ausflug ins nur 45 Autominuten entfernte Innsbruck einplanen. Dafür gibt es den praktischen „SKI plus CITY Pass Stubai Innsbruck“. Er bietet eine ideale Verbindung zwischen der Gletscherwelt und einem City-Bummel und er hat viele Vorteile für alle Gäste, die noch mehr Skigebiete und viele Innsbrucker Ausflugsziele erleben wollen.
Infos: www.stubaier-gletscher.com

Sölden (1.350 bis 3.340 Meter): Große Genuss-Erlebnisse und großes Kino mit noch mehr Bond
Sölden gehört nicht nur zu den größten, sondern auch sicherlich zu den bekanntesten Gletscher-Skigebieten. Wer meint, schon alle Winter-Angebote dieser Region zu kennen, sollte in der kommenden Saison die Neuerungen erkunden. Es gibt ein neues, kulinarisches Angebot und eine Erweiterung der Erlebniswelt rund um James Bond auf 3.000 Metern.
Nach dem Neubau an der Mittelstation der Gaislachkoglbahn, direkt an der Piste, laden zwei neue, moderne Restaurants die Gäste zum Einkehren ein: Im Marktrestaurant im Erdgeschoss gibt es neben Klassikern auch vegetarische und vegane Speisen. Und wer sich nach dem Pistenabenteuer eine besonders genussvolle und entschleunigte Zeit gönnen möchte, wird im Slow Food Corner fündig. Neben der exzellenten Küche mit regionalen Produkten und österreichischen Weinen beeindruckt das Á-la-Carte Restaurant im ersten Stock mit hellen, hohen Räumen und großen Panoramaglasflächen.

Aufgrund der guten Schneebedingungen hat die Skisaison in Sölden bereits begonnen – mit neuen kulinarischen Angeboten und Einblicken in die James Bond Erlebniswelt. Foto: Bergbahnen Sölden/Christoph Nösig

Während man fasziniert die Ausblicke in die Ötztaler Gletscherwelt genießt, darf man sich am Gaislachkogl auch über neue Einblicke freuen – nämlich in die neue Mission von James Bond. „007 Elements“ ist eine einzigartige James Bond Erlebniswelt mit Original-Requisiten, Installationen und Filmausschnitten. Mit der Premiere des neuen Bond-Films „Keine Zeit zu sterben“ gibt es auch einige Neuheiten in der Ötztaler Welt von James Bond, die ganzjährig für Skifahrer und auch für Nicht-Skifahrer geöffnet ist.
Infos: www.oetztal.com

Pitztal (1.640 bis 3.440 Meter): Höchster Ski-, Skitouren- und Café-Genuss auf dem DACH TIROLS
Der Pitztaler Gletscher ist bereits in die neue Skisaison gestartet – unter dem Motto: Höher ist besser. Denn auf dem „Dach Tirols“ kann man im Winter wunderbar auf und abseits der Skipisten unterwegs sein. Zum einen gibt es die breiten Naturschneepisten, auf denen man seine Spuren ziehen kann. Wer sich aber doch einmal abseits der Pisten bewegen möchte, ist im ersten gesicherten Skitourenpark Österreichs powered by DYNAFIT bestens aufgehoben. Drei unterschiedliche Aufstiegsrouten kann man erkunden und auch Einsteiger sind hier richtig. Der Skitourenpark ist Teil des X Parks. Hier gibt es noch zahlreiche weitere Wintersportmöglichkeiten – im Funpark, beim Speed-Check, beim Freeriding oder auch beim Langlaufen.

Am Pitztaler Gletscher sollte man unbedingt einen Einkehrschwung im Café 3440 einplanen und dort eine der Tortenspezialitäten in Österreichs höchster Konditorei genießen. Foto: Alexander Haiden

Wer schon immer mal Cross Sport ausprobieren wollte, der sollte die Family Cross-Line im Funpark besuchen. Die einfache Strecke ist für jeden befahrbar. Daneben gibt es noch zwei weitere Lines, die Funline mit abwechslungsreichen Hindernissen und die Waveline, mit jeder Menge Fahrspaß.
Ein Tipp für ein gelungenes, höchstes Genuss-Niveau: Ein Kaffee und eine Buchweizentorte aus Österreichs höchster Konditorei, im Café 3440, sollte unbedingt den Skitag versüßen. Und für all jene, deren Sehnsucht nach Skifahren so groß ist, dass es zwei Skigebiete in einem Skiraum sein dürfen: Am 4. Dezember startet zusätzlich der Rifflsee in die Saison und macht das Skierlebnis im Dach Tirols perfekt.
Infos: www.pitztaler-gletscher.at

Kaunertal (1.273 bis 3.113 Meter): Eine neue Bahn, die auf Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit setzt
Eine neue Bahn und damit viele neue Möglichkeiten bietet das Kaunertal den Wintersportlern in der kommenden Saison. Die Bergstation der Weißseejochbahn befindet sich auf 3.044 Metern Höhe, direkt an jenem Grat, an dem die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien verläuft. Während der Fahrt entlang der zwei Kilometer langen Strecke hat man den fantastischen Blick auf ein Panorama mit unzähligen 3000er und sogar 4000er-Gipfeln.

Freestyler kommen im Snowpark Kaunertal auf ihre Kosten. Foto: Kaunertaler Gletscher/Markus Rohrbacher

Wichtige Aspekte bei der Planung der neuen Bahn waren die Barrierefreiheit und die Nachhaltigkeit, sodass alle Zugänge für Monoskifahrer und Rollstuhlfahrer gut zu bewältigen sind. Um dem besonderen Anliegen der Nachhaltigkeit gerecht zu werden, erfolgt die Stromgewinnung der neuen Weißseejochbahn mittels Solarpanelen. Auch spezielle Solartechnik, die in dieser Form neu für Seilbahnen ist, wurde eingesetzt: Die Gebäudehülle besteht an den sonnenstarken Seiten aus neuartigen PV-Modulen, die nicht spiegeln. Dadurch wird an 365 Tagen im Jahr Strom produziert, die neue Bahn fährt also quasi „grün“.
Ein „Place to be“ für die Freestyle-Szene ist auch in diesem Jahr der Snowpark Kaunertal, der mit zwei Kilometern Länge zu den größten Parks in Europa zählt.
Infos: www.kaunertaler-gletscher.at

Die Gletscherhotels sind die perfekten Unterkünfte für den Start in die Skisaison: Alle teilnehmenden Betriebe sind auf www.gletscherhotels.at zu finden. Die Übernachtung in den meisten Gletscherhotels kann ganz praktisch zusammen mit dem Skipass direkt online gebucht werden.

Natürlich steht in der ersten Skisaison nach den Lockdowns die Sicherheit der Gäste im Vordergrund. Das Konzept zur Corona-Prävention und die gültigen Regelungen für die 5 Tiroler Gletscher gibt es aktuell unter www.tirolergletscher.com/sicheres-skifahren sowie unter www.willkommen.tirol

Weitere Infos:
www.tirolergletscher.com
www.gletscher-tirol.at
www.genboeckpr.de
www.tirol.at
www.austria.info

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